Michèle Dünki-Bättig

Informations- und Dokumentationsfachfrau, 1989

 

Ich fordere nicht mehr und nicht weniger als Anstand. Anstand, wenn es um die Anerkennung von Care-Berufen geht, um die Anerkennung der Leistung von Menschen also, die uns pflegen und betreuen, wenn es uns nicht gut geht. Diese Arbeit ist mindestens so viel Wert wie die am Schreibtisch. Anstand, wenn es um gleichen Lohn für gleiche Arbeit geht, einen Elternurlaub und bezahlbare Tagesstrukturen, damit beide Elternteile ihrem Beruf nachgehen können, um sie so vor Armut im Alter zu schützen. In der Realität sind wir weit von dieser Gleichstellung entfernt, obwohl wir Frauen* gleich viel können wie Männer, oft sogar besser. Es ist mein Ziel dafür zu sorgen, dass die Politik dies anerkennt und den Anstand hat, das Versprechen der Gleichstellung der Geschlechter endlich umzusetzen.

 

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